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Willkommen beim Pontoniersportverein Zürich!

Wir gehören zu den Pontonieren und möchten uns gerne vorstellen. Komm und entdecke unsere faszinierende Welt!

Kennenlerntraining

Neugierig? Hast du Lust mal vorbeizuschauen, um zu sehen, wie das bei uns so läuft? Dann melde dich bei Corinne Jacquenet, sie wird dir gerne weiterhelfen. Kennenlerntraining

Vereinshaus

Unser gut gepflegtes Vereinshaus steht zur Vermietung bereit! Geburtstag, Geschäftsessen oder einfach nur mit Freunden treffen: Für jeglichen Anlass ist es geeignet. Tischgarnituren und Cheminée sind verfügbar. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Weitere Informationen


Training Freitag 27.05.2016 Fr, 27. Mai 2016

Guten Tag

Endlich, endlich ein Freitag an dem es nicht regnet, ein idealer Tag um mit unseren Schiffen ein wenig auf der Limmat zu fahren.

Wir laden Euch am Freitag um 18.15 Uhr ein, bei einem Training den Pontoniersport kennen zu lernen.

Trainingbbeginn 18.15 Uhr beim Hardeggsteg oder bei Anmeldung unter der Telefonnummer 076 336 10 03 bei der Europabrücke.

Mit freundlichen Grüssen

Pontonier-Sportverein Zürich

Jungpontonierleiter

Peter Keller


Weiterlesen...Geändert von: Corinne Jacquenet Mo, 23. Mai 2016 um 07:45 Uhr, Autor: Corinne Jacquenet


Unser Ehrenmitglied Heinz Schällebaum wohnt jetzt in Ungarn Mo, 16. Mai 2016

Unser Ehrenmitglied Heinz Schällebaum erzählt in einem Bericht der NZZ und einem Beitrag in 10vor10, wie es ihm im Pflegeheim in Ungarn ergeht:

"Heinz Schällebaum erzählt im Speisesaal der Seniorenresidenz vom Leben in einer neuen Welt. Im Dezember 2014 ist der ehemalige Elektroingenieur aus Pfaffhausen (ZH) nach Nemesbük in Ungarn ins Pflegeheim übersiedelt, fast 900 Kilometer von seiner Frau entfernt. Sie arbeitet weiter bei einer Grossbank in der Region Zürich. Über Skype hält das Ehepaar allabendlichen Kontakt. Dank der Internettelefonie können sie sich hören und auch sehen.

Der 71-Jährige ist seit drei Jahren an den Rollstuhl gefesselt, er benötigt Logopädie und Physiotherapie. Schällebaum betont, er sei hier weit besser umsorgt als im Heim am Greifensee, in dem er zuvor betreut worden war. «Dort ging es ins Geld, aber die Pflege war nicht gut», sagt Schällebaum. Seine Frau ist Ungarin, in Budapest hatte das Paar 1979 geheiratet. Gelebt hatten die beiden aber in den letzten Jahrzehnten stets im Kanton Zürich."

Vollständiger Artikel von der NZZ: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/alterspflege-lebensabend-in-der-fremde-ld.7273

Video aus 10 vor 10: 

Ab 16 Minuten 45, ein Bericht über unser Ehrenmitglied Heinz Schällebaum.


Einen lieben Gruss vom ganzen Pontonier-Sportverein Zürich.

Der Vorstand

Weiterlesen...Geändert von: Webmaster Fr, 20. Mai 2016 um 17:12 Uhr, Autor: Webmaster


Gestärkt in die neue Saison von Kim Birrer Di, 10. Mai 2016

Gestärkt in die neue Saison

Voller Freude stehen die Pontoniere wieder in den Weidlingen und Übersetzbooten und gleiten zielsicher über die Limmat. Der Winterschlaf ist nun vorbei. Dieses Jahr wurden alle Schiffe auf eine spannende Art und Weise ins Wasser gesetzt: An beiden Seiten wurden vier Seile angebracht und so wurden sie sanft über den Boden gehievt. Alle Schiffe kamen gut im Wasser an. Danach nahmen die Pontoniere nach einer langen Winterpause auf dem Trockenen ihre Haltungen wieder ein und dann hiess es: «Achtung! Marsch!»

Als die Weidlinge ins Wasser kamen, war die Begeisterung gross. Doch bevor es richtig losgeht, müssen sich die Pontoniere jeweils noch stärken. Bei einem ausgiebigen Sonntagsbrunch unter Kameraden wurden die Energie-Reserven für die Sommersaison aufgefüllt. So gestärkt werden die Pontoniere ihr Können im Training verfeinern und an den schweizweit stattfindenden Wettfahren demonstrieren können.

Am Hardeggsteg in Zürich liegen dafür fünf Weidlinge und zwei Boote vor Anker, die bereit sind, die Pontoniere und ihre Gäste zu tragen und sich mit ihnen in die Wellen zu stürzen. Möge Neptun, der Römische Gott des Wassers, ihnen allzeit gute und sichere Fahrt bescheren.

Die Zürcher Pontoniere trainieren jeden Montag auf dem Zürichsee und jeweils am Dienstag und Freitag auf der Limmat beim Hardeggsteg. Jeder gibt sein Bestes, zeigt seine Kraft gegenüber dem Wasser und beweist sich selber etwas.

Kim Birrer

Weiterlesen...Geändert von: Webmaster Mo, 16. Mai 2016 um 15:24 Uhr, Autor: Kim Birrer


Ruderregatta in Lauerz 22.04.2016 - 24.04.2016 Fr, 22. April 2016

Florim im Katamaran

Die alljährliche Ruderregatta in Lauerz wurde wieder einmal durch Regen und kaltes Wetter getrübt. Jedoch nicht die Laune der Pontoniere. Trotz Regen und Schnee war die Stimmung freudig und motiviert.

Der Aufbau der Ruderregatta auf dem Lauerzersee konnte bei strahlendem Sonnenschein in Angriff genommen werden. Der Turm für die Kampfrichter wurde gekonnt an die 2000m Linie manövriert und anschliessend mit viel Feingefühl die Anker gesetzt. Erfahrene Mitglieder zeigten den Neueren, was es zu beachten gilt. Es ist jedes Mal wieder ein Privileg, mit dem Übersetzboot auf dem Lauerzersee zu fahren und die wunderschönen Berghänge und Wälder zu bestaunen. Ausserhalb der Ruderregatta steht dieser See unter Naturschutz und ist somit gesperrt für Motorboote.

Am Samstag sah das Wetter leider nicht mehr so gut aus. Während fünf Pontoniere von Freitag auf den Samstag in Lauerz übernachtet hatten, machten sich die Übrigen in Zürich auf den Weg. Die Vorbereitungen von 07:30 bis 08:30 Uhr verliefen reibungslos: Wir brachten die Boote von der Anbindestelle zum Steg, tankten auf und legten genügend Rettungswesten bereit. Nach den Booten tankten auch wir auf: Frühstück, kein Benzin. Pünktlich um 09:00 Uhr konnten die Kampfrichter einsteigen und zum Turm an den Start gefahren werden. Um 09.30 Uhr gingen schliesslich die ersten Ruderer an den Start. Leichter, aber konstanter Regen begleitete uns. Ausgerüstet mit Wanderschuhen, Regenhose und Regenjacke trotzten wir dem Wetter. Mit zwei Katamaranen und zwei Gummibooten mit je einem Schiedsrichter und einem Lebensretter wurden die Rennen begleitet. Nach einem zweistündigen Einsatz war man froh,sich im geheizten Zelt aufwärmen zu können und einen warmen Tee zu trinken.

Am Nachmittag nahm der Regen kontinuierlich zu und die Temperatur ab. Gegen Abend kam starker Wind auf und wir im Zelt Anwesenden Oli G., Daniel K. und ich (Florim M.) konnten nur unter Einsatz unseres ganzen Gewichtes das Zelt am Wegfliegen hindern. Die Ruderregatta wurde darauf um 18:30 Uhr abgebrochen. Alle Ruderer mussten an Land begleitet werden. Auf dem See galt es, alles zu sichern und festzubinden, und die Boote an den Bojen festzumachen. Durchnässt gelangten wir endlich in die Unterkunft, wo wir uns trockene Kleider anziehen konnten. Mit erstaunlich guter Laune ging es durch den Regen ins Restaurant, wo wir alljährlich feine Güggeli essen.

Am Sonntag wurde es kälter und  regnete noch stärker. Der Turm musste neu ausgerichtet werden. Die Starterbuben waren über Nacht alle krank geworden und das Wetter wurde zunehmend schlechter. Aus diesem Grund wurde um 12.00 Uhr die Regatta unterbrochen. Starker Wind kam wieder auf und die Rennleitung entschied, die Regatta abzubrechen.

Nur zehn Minuten später fing es an zu hageln und zu schneien. Mittlerweile froren alle. Mit vereinten Kräften und ungebrochen guter Laune machten wir uns ans Aufräumen und den Rückbau.

Um 15.30 Uhr war die Ruderregatta Lauerz 2016 Geschichte.

Vielen Dank an alle Helfer! Der Vorstand hofft wieder auf tatkräftige Unterstützung für die Ruderregatta 2017.

Weiterlesen...Geändert von: Webmaster Mi, 27. April 2016 um 22:22 Uhr, Autor: Florim Memedi


Abschiedsrede — Ehrenmitglied Ernst Bachmann 19.März 1936 — 7. Februar 2016 Di, 12. April 2016

Ernst Bachmanns letzte FahrtAbschiedsrede — Ehrenmitglied Ernst Bachmann 19.März 1936 — 7. Februar 2016

Der heutige Tag, der 19. März wäre der 80. Geburstag gewesen von meinem Bruder Ernst.
Gruezi mitenand, liebe Angehörige, liebe Verwandte, , liebe Züri Pontoniere und liebe Gäste.
Ernst hat uns am Sonntagmorgen am 7. Feb von dieser Welt verlassen.
Ernst hatte einen unglaublichen Lebenswillen. Er wollte es noch unbedingt zu seiner
Geburtstagspany mit seinen eingeladenen Gästen schaffen um seinen 80zigsten zu feiern. Er hat mir noch an einem meinem letzten Besuch und über's Telephon gesagt:"Wenn ich es dann nicht schaffen sollte, dann wird es halt meine Abschiedsparty und Leichenmahl sein".
Ernst ist am Sonntagmorgen am 7. Feb im Unispital nicht mehr aus dem Schlaf erwacht. Die Blutversorgung hat aufgegeben.
Viele von Euch wissen, dass Ernst sich in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahres einer
Herzoperation unterziehen musste, anschliessend musste eine Beinamputaion vorgenommen werden . Es war sehr schlimm um ihn und ich mag mich noch erinnern, als er am Weihnachtsabend im vorletzten Jahr, am 24. Dez 2014,in der Intensivstation unter der Sauerstoffhaube im Waidspital, mir. seinem Enkel Peter und seinem Bruder Erwin die letzten Instruktionen durchgab. Einen Monat später hat er das Ganze heruntergespielt und erwähnt, dass er nur zu wenig Luft bekam und hat mir nochmals genau seine Instruktionen wörtlich wiederholt, was er am 24. Dezembermit dem fast letzten Atemzug gemurmelt hatte.
Nun zwei Monate später ging er wieder selbständig und alleine mit der Beinprothese aufs Tram, an seine Pontoniertagungen, und dass seine Wohnung und Zugang nicht rollstuhlfähig war
interessierte Ihn überhaupt nicht. Das war Ernst.
Sein Ueberlebenswille war enorm und er wollte sich nicht dreinreden lassen , nach der zweiten Beinamputation war er voll motiviert und vorbereitet schnellstens das Gehen mit zwei Prothesen zu erlernen, um allen zu beweisen, dass er sich noch selbständig durchkämpfen kann, um nach seiner Lebensgefährtin Annie zu schauen.
Ich weiss,Ernst war sehr stolz auf seinen Enkel Peter und seine Marianne. Die fast täglichen Spitalbesuche haben ihm viel Freude gemacht und sie machtem ihm auch viel Hoffnung und schmiedeten Pläne für die Zeit nach dem Spital.
Nun, ich möchte in diesem Zusammenhang Ernst's Lebensgefährtin Annie nicht vergessen. Sie war während all den Spitalaufenthalten vonErnst alleine zu Hause und machte sich grosse Sorgen. Annie musste auch betreut werden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich meinem jüngeren Bruder Erwin einen grossen Dank aussprechen für seine Mithilfe. Mein Bruder Ernst hat vor seinem Tod realisiert was hinter den Kulissen alles im helferischen Sinn gemacht wurde. Nun mein Bruder hat sich auch lobend über sein Sohn Peter geäussert und bedankt für seine Mithilfe über die letzten Jahre; wann immer er angefragt wurde, war er da gewesen. Ernst war einigen von uns auch bekannt, dass er ausgerufen hat, aber die, die ihn näher kannten, wussten „harte Schale, weicher Kern".
Ernst ist am 19. März 1936 hier in Höngg auf die Welt gekommen. In Höngg, im Limmathof aufgewachswen, in Höngg in die Schule gegangen, unser Vater hatte eine grosse Gemüse- und Blumengärtnerei auf der anderen Seite der Limmat, dort wo jetzt die Sika steht.
Immer am Wasser, an der Limmat, fasziniert von den Fischern und jeden Sonntagmorgen um II Uhr wurden die Schleusen des alten Hönggerwehrs hochgefahren, um die Pontonierschiffe
durchzulassen.
Ich glaube, das hat meinen Bruder Ernst geprägt, er wollte auch einmal bei den Schiffern dabei sein. Ernst war auch ein guter Fischer, er wusste genau die Stelle nach dem Kraftwerk Letten wo die besten Aeschen zu finden waren.
Ernst war auch ein guter Gärtner. Er hat mir beigebracht wie man Edelrosen zurückschneidet und
Sträucher auslichtet in meinem Garten, dass man die Kartoffeln im Gemüsegarten trotz grüner Einsprache gegen Krautfäule behandeln muss und mir den genauen Zeitpunkt durchgegeben , wenn man den Nüsslisalatsamen ausbringen muss.lch glaube, er hätte noch einige andere Tips auf Lager.
Ernst hatte ein phänomenales Gedächtnis bis zum Schluss. Auf Englisch würde ich sagen „He was walking dictionary"
Neben den Pontonieren hatte Ernst auch noch ein anderes Hobby.
Marschieren, wandern, laufen —einfach so am Sonntagmorgen einen IOkm Wanderlauf zu unternehmen. Bei einem solchen Anlass hat er auch vor über 30 Jahren seine Annie gefunden.
Ueber 25mal hat Ernst am 4-Tages Marsch in Nijmegen,Holland mitgemacht, als vortraining war jeweils der 100km 2-tages marsch in Bern vorgeschrieben. Nach seinen Beinamputationen, nie gejammert, nicht verbittert, nein er hat sich darauf konzentriert, wie man mit zwei Prothesen selbständig vorwärts kommen könnte.
Wir hatten eine tolle Jugendzeit, noch während und kurz nach dem zweiten Weltkrieg.
Mein Bruder Ernst hat ganz jung geheiratet. Leider hat die Heirat nicht geklappt. Schade.
Ernst hinterlässt: Seinen Sohn Peter, seine Tochter Beatrix, seine Enkelkinder Peter, Renate und
Michel und Ur-enkel Nick und seine Annie
Ernst, wir behalten Dich in guter Erinnerung.
Darf ich Euch noch um eine Schweigeminute bitten um im Stillen an Ernst zu denken.
Danke
Nach dem Essen, auf den Wunsch von Ernst , werden IHN die Pontoniere auf die letzte Schiffahrt mitnehmen.
Ernst, rest in peace
Dein Bruder Walter

Weiterlesen...Geändert von: Webmaster Di, 12. April 2016 um 22:55 Uhr, Autor: Webmaster