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Der Pontoniersport-Verein Zürich wurde 1880 gegründet und blickt auf eine lange, ereignisreiche Vereinsgeschichte zurück.
Ursprüngliches Trainingsgebiet war die Limmat in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Platzspitz-Areals. Durch bauliche Veränderungen am Flusslauf verschob sich das Trainingsgelände im Laufe der Zeit immer weiter flussabwärts und befindet sich heute bei der Werdinsel in Zürich-Höngg.
Von den rund 180 Vereinsmitgliedern (Aktiv- und Passivmitglieder) nehmen etwa 45 regelmässig am sportlichen Geschehen teil. Zwischen Mitte März und Ende September wird zweimal pro Woche trainiert (Dienstag und Freitag). Neben der Teilnahme an Wettkämpfen beteiligt sich der Verein regelmässig mit Hilfsdiensten an anderen Sportanlässen (so zum Beispiel Internationale Ruderregatta auf dem Lauerzersee, Iron Man of Switzerland).
Im Winter stehen eine Reihe gesellschaftlicher Anlässe auf dem Programm, die der Kameradschaft und Geselligkeit dienen.
Unser Verein übernimmt eine wichtige Aufgabe bei der vormilitärischen Ausbildung von Stellungspflichtigen. Jugendliche erlernen im Rahmen der Ausbildung den Umgang mit Schiff und Material sowie das richtig Fahren. Zudem können sie in dieser Zeit auch die Bootsführer-Prüfung absolvieren und haben bei der Aushebung gute Chancen, bei den Genietruppen eingeteilt zu werden.
Wer einmal die Nase in den Wind halten möchte, ein Hobby an der frischen Luft rund um die Werdinsel betreiben will, Kameradschaft schätzt und sich nicht scheut, nach dem Training zu wissen, was er geleistet hat, der ist genau richtig beim Pontoniersportverein Zürich.
Der Pontoniersport heute
Das Wasserfahren wird heute als Sport betrieben, der militärische Aspekt ist deutlich in den Hintergrund gerückt. Jeweils zwei Wettkämpfer - Steuermann und Vorderfahrer - bilden ein Team, welches mit dem Schiff (Boot oder Weidling) einen bestimmten Parcours abfährt. Kraft, Geschicklichkeit, Teamarbeit und richtiges Einschätzen des Fahrwassers sind wichtige Punkte, damit ein solches Team an einem Wettkampf ein gutes Resultat erzielen kann.
Der Pontoniersport kann während Jahrzehnten ausgeübt werden und ist für beide Geschlechter geeignet. Auch mit vierzig Jahren gehört man noch nicht zum alten Eisen, da neben Kraft und Ausdauer auch sehr viel Geschick und Erfahrung nötig sind. Das Zusammenspiel von jung und alt bildet die Grundlage für die sprichwörtliche Pontonierkameradschaft.
Jährlich werden etwa vier gesamtschweizerische Wettfahren durchgeführt. Daneben kommen auch noch verschiedene kleine Wettfahren und Spezialwettkämpfe zur Austragung. Der Wettkampfparcours kann mit einem Hindernislauf auf dem Wasser verglichen werden. Es geht darum, verschiedene Übungsteile möglichst schnell und präzise sowie stilistisch einwandfrei zu absolvieren.
Die einzelnen Übungen richten sich nach den Ufer- und Flussverhältnissen am Wettkampfort. Auch die Reihenfolge der einzelnen Übungsteile kann beliebig festgelegt werden. Für die Beurteilung eines Wettfahrens wird eine Maximalpunktzahl festgelegt. Fehler oder das Nichterreichen der Idealzeit werden in Abzug gebracht.
Auszeichnungen erhalten diejenigen Fahrerpaare, denen es gelingt, sich im vordersten Ranglistenviertel zu klassieren. Dazu ist regelmässiges, hartes Training erforderlich, denn die vorderen Ränge werden immer härter umkämpft.
Alle drei Jahre findet zudem das Eidgenössische Pontonierwettfahren statt, wo neben dem Einzel- und dem Sektionswettfahren diverse Spezialwettkämpfe durchgeführt werden:
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Schwimmen
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200m Freistil. Austragungsort je nach den vorhandenen Möglichkeiten (Hallenbad, Freibad oder im Fluss). |
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| Einzelschnüren |
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Absolvieren eines vorgegebenen Parcours mit verschiedenen Knoten auf Zeit und ohne Fehler. |
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| Gruppenschnüren |
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Erstellen eines Schnürobjektes (Sitzbank) in der Gruppe à 3 Mann auf Zeit und ohne Fehler. |
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| Bootfährenbau |
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Erstellen einer Bootfähre über einen Fluss in der Gruppe à 9 Mann auf Zeit und ohne Fehler. |
| Sponsor Zürcher Jungpontoniere |
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